Oberkärntner Palmbuschen binden
Gebunden aus Zweigen der heimischen Palmweide, je nach Region auch mit Wacholder- oder Buchsbaumzweigen und geschmückt mit Äpfeln, bunten Bändern oder Brezen, stellt der Palmbuschen ein wichtiges Symbol der Osterzeit dar. Am 28. März
Wissen Sie, wie und warum ein Palmbuschen gebunden werden sollte und wovor ein geweihter Palmbuschen im Volksglauben schützt? Erleben Sie traditionsreiches Brauchtum und erfahren Sie mehr über dessen Hintergründe mit den Kulturvermittlern und Vermittlerinnen des Freilichtmuseums.
In vielen Tälern Kärntens gibt es im Vorfeld des Palmsonntages den Brauch, sogenannte „Palmbuschen“ zu binden, die dann am Sonntag bei der Palmweihe geweiht werden. In Kärnten werden zwei Großgruppen von Palmbuschenformen unterschieden: In Unterkärnten sind unterschiedlich lange Bünde aus Weidenruten, manchmal bis zu fünf Meter lang, üblich. In Oberkärnten herrschen kurze Palmsträuße, die auf lange Haselstangen gesteckt werden, vor. Regional gibt es diesbezüglich viele unterschiedliche Varianten. Typisch für alle Palmbuschen ist das Schmücken mit aufgespießten roten Äpfeln, Nüssen, Brezeln, bunten Bändern und Papierblumen.
Hinweis: Palmkätzchen und traditionell verwendetes Dekorationsmaterial sind vorhanden
Mitzubringen: eventuell eigene Gartenhandschuhe und Baumschere
Eine kleine Stärkung für zwischendurch erwartet Sie!
Oberkärntner Palmbuschen binden
- 28. März 2026, 10-12 Uhr
- Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal, Museumweg 10, 9063 Maria Saal (im Seminarstadel)
Quelle: landesmuseum.ktn.gv.at
Foto: pixabay/Lakeblog



