Erinnern Villach
Erinnern auf Augenhöhe am 7. Juli
Mit der Enthüllung der ersten Gedenktafel für die „Drautöchter“ setzt die Stadt Villach ein sichtbares Zeichen des Erinnerns und der Wertschätzung für Frauen, die während der Zeit des Nationalsozialismus Mut bewiesen und sich gegen Unrecht und Unterdrückung gestellt haben. Die neue Gedenktafel würdigt jene Villacherinnen, die sich dem NS-Regime widersetzten, Verfolgten halfen oder selbst Opfer rassistischer Gewalt wurden.
Unter dem Titel „Erinnern auf Augenhöhe“ rückt das Projekt bedeutende Frauenpersönlichkeiten in den Mittelpunkt, deren Geschichte lange Zeit nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhielt. Mit den neuen Informationstafeln werden ihre Lebenswege, ihr Widerstand und ihr Einsatz für Menschlichkeit und Freiheit dauerhaft im öffentlichen Raum sichtbar gemacht.
Der Erinnerungsort versteht sich nicht nur als Mahnmal für die Vergangenheit, sondern auch als Botschaft für die Gegenwart. Er soll dazu anregen, sich mit den Themen Zivilcourage, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen und die Leistungen jener Frauen zu würdigen, die trotz großer persönlicher Risiken Haltung gezeigt haben.
Mit der Gedenktafel erhält Villach einen weiteren Ort des historischen Gedenkens, an dem das Vermächtnis mutiger Frauen bewahrt und an kommende Generationen weitergegeben wird. Der Platz steht künftig als Symbol für Mut, Menschlichkeit und den entschlossenen Einsatz gegen Unrecht.
Erinnern Villach
- 7. Juli 2026, 19-20:30 Uhr
- Grünes Eck: Maria-Gornik-Park
Bahnhofplatz West
9500 Villach
Quelle: villach.at
Foto: pixabay/SatyaPrem




