15. Filmtage zum Recht auf Nahrung
Milch ins Feuer von Justine Bauer am 23. Oktober im Container 25
Seit 2006 bringen die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. kritische Dokumentarfilme über die globalen Zusammenhänge in der Agrar- und Lebensmittelproduktion auf österreichische Kinoleinwände. Die zwanzigjährige Jubiläumsausgabe widmet sich Fragen rund um die Zukunft junger Menschen in der Landwirtschaft, die Folgen von Pestiziden, Ernährungssouveränität und Möglichkeiten, bestehende Machtverhältnisse zu verändern. Im Anschluss an die Filmvorführungen laden Filmgespräche mit Impulsgebern und Geberinnen und Experten und Expertinnen dazu ein, lokale Initiativen kennenzulernen und gemeinsam über Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Der Spielfilm „Milch ins Feuer“ erzählt die Geschichte der 17-jährigen Katinka, die Bäuerin werden möchte. Doch traditionellerweise werden landwirtschaftliche Höfe an Männer vererbt. Auch der Betrieb, auf dem Katinka aufgewachsen ist, ist ihrem Bruder zugedacht. Für sie scheint nur die Möglichkeit zu bleiben, ihre Heimat zu verlassen und einen Mann mit eigenem Hof zu finden. Katinka möchte jedoch bleiben und kämpft darum, sich eine eigene bäuerliche Zukunft aufzubauen.
Der Film gibt Frauen in der Landwirtschaft eine Stimme und zeichnet ein authentisches Bild des Landlebens sowie der Herausforderungen, mit denen junge Frauen in der Landwirtschaft konfrontiert sind.
15. Filmtage zum Recht auf Nahrung
- 23. Oktober 2026, 19 Uhr
- CONTAINER 25, Sandsteinweg 8, 9411 St. Michael bei Wolfsberg
Quelle: Container 25
Foto: pixabay/ GoranH



