Vernissage Ulrike Bernhard
Schichten. Bilder. In Farbschichten Geschichtetes. Ab 15. April
Das eben noch Greifbare, faktisch Sichtbare – ist es noch hier oder bereits dort? Wo beginnt der Übergang, wo verliert er sich? In fließender räumlicher Tiefe verschieben sich Wahrnehmung und Verortung, werden Gewissheiten porös.
Wo finden wir uns?
Entlang welcher Spuren, Fragmente, Linien oder Markierungen bewegen wir uns? Verortung braucht Geduld. Zwischen soeben-noch-da und nicht-mehr-da, zwischen noch-nicht-dort und bereits-entglitten entfaltet sich eine metamorphe Bewegung aus Grautönen und Farbklängen. Ambiguität und Vielschichtigkeit treten an die Stelle vermeintlicher Eindeutigkeit.
Ulrike Bernhards Malerei bewegt sich im inneren Raum des Nichtwissens. Ihre Arbeiten öffnen Zonen des Übergangs, in denen Wahrnehmung, Zeit und Raum neu ausgehandelt werden – leise, konzentriert und von großer sinnlicher Dichte.
Ulrike Bernhard, geboren 1964 in Klagenfurt, aufgewachsen in Feldkirchen, studierte von 1985 bis 1991 an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.
Seit 2006 lebt und arbeitet sie am Preiner Gscheid, einer Passhöhe auf 1070 Metern Seehöhe an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark.
Vernissage Ulrike Bernhard
- ab 15. April 2026, 19 Uhr
- Kulturforum Amthof, Amthofgasse 5, 9560 Feldkirchen in Kärnten
Quelle: kultur-forum-amthof.at
Foto: Kulturforum Amthof



