40 Jahre Tschernobyl
Am 26. April 2026 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal, ein Anlass im kärnten.museum Klagenfurt für eine thematische Schwerpunktsetzung.
Im Rahmen einer Matinee wird das Thema zunächst literarisch aufgegriffen: Ljubow Sirota liest aus ihrem Roman „Das Pripjat-Syndrom“, der ihre persönlichen Erfahrungen rund um die Katastrophe verarbeitet. Musikalisch begleitet wird die Lesung von der ukrainischen Bratschistin Anna Bednarchuk.

Im Anschluss wird die center.stage des Museums zur Ausstellungsfläche, auf der die Fotoserien „CHORNOBYL AFTER US: The Life That Stayed“ und „Fires of Chornobyl“ des ukrainischen Dokumentarfotografen Oleksandr Syrota gezeigt werden. Die Ausstellung eröffnet einen eindringlichen visuellen Zugang zu den langfristigen Folgen der Katastrophe.
Die Veranstaltung wird von Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Wissenschaft und Diplomatie eröffnet und durch fachliche Beiträge zu den Auswirkungen von Tschernobyl ergänzt. Eine literarische Lesung sowie eine musikalische Darbietung rahmen das Programm ein und schaffen eine vielschichtige Annäherung an das Thema zwischen Erinnerung, Wissenschaft und Kunst.
Die Matinee versteht sich als Raum des Gedenkens und der Auseinandersetzung mit den sozialen, politischen und menschlichen Folgen der Reaktorkatastrophe. Sie verbindet literarische, wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven zu einem gemeinsamen Erinnerungsraum.
40 Jahre Tschernobyl
- 26. April 2026, 10 Uhr
- kärnten.museum, Museumgasse 2, 9021 Klagenfurt am Wörthersee
Quelle: landesmuseum.ktn.gv.at
Foto: pixabay/Reznik89


