Helnwein Berg Giacometti
Mikrokosmen im Werner Berg Museum ab 7. Mai
Die Ausstellung verbindet Werke von Mercedes Helnwein, Werner Berg und Alberto Giacometti, die jeweils in sehr unterschiedlichen, aber klar begrenzten Lebens- und Bildwelten arbeiten. Gemeinsam ist ihnen der Blick auf kleine, abgeschlossene Mikrokosmen, in denen sich menschliche Begegnungen und soziale Strukturen verdichten.

Helnwein zeigt Szenen aus dem amerikanischen Alltag der 1950er- und 60er-Jahre, etwa aus Vorstädten, Schulen oder Familienfesten, oft mit einem subtilen, unheimlichen Unterton. Werner Berg konzentriert sich auf das ländliche Leben Unterkärntens und hält in schnellen Skizzen und später verdichteten Arbeiten alltägliche Begegnungen auf Märkten, in Gasthäusern oder auf Reisen fest. Giacometti wiederum dokumentiert in „Paris sans fin“ seine persönliche Sicht auf die französische Metropole, geprägt von Atelierleben, Stadtansichten und seiner Beziehung zu einem Modell.
Trotz ihrer unterschiedlichen Zugänge eint die Künstler die intensive Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen und seine Verdichtung zu allgemeinen Aussagen über die menschliche Existenz. In einzelnen Gegenüberstellungen der Werke werden diese Parallelen besonders sichtbar und eröffnen neue Perspektiven auf vertraute Themen.
Helnwein Berg Giacometti
- Ausstellungseröffnung am 7. Mai 2026, 19 Uhr
- danach Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
- Werner Berg Museum,
10. Oktober Pl. 4, 9150 Bleiburg
Quelle: wernerberg.museum
Foto: pixabay/oberaichwald


