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Hitzewelle: Hitzeschutzplan wird aktiviert

Erste Hitzewelle: Kärnten aktiviert Hitzeschutzplan

Am Mittwoch, 21. Juni  und Donnerstag, 22. Juni werden Temperaturspitzen von bis zu 35 Grad erwartet. Damit wird heuer in Kärnten zu ersten Mal der Hitzeschutzplan aktiviert und Hitzewarnungen mit konkreten Verhaltens- und Sofortmaßnahmen für mehr als 900 Einrichtungen ausgesprochen. Besonderes Augenmerk liegt in den Bereichen Alten- und Pflegeheime, Krankenanstalten, Rettungsorganisationen und Kinderbetreuungseinrichtungen.  „Betreuungseinrichtungen sind in der Regel bestens auf die Bedürfnisse ihrer Klienten eingestellt. Dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Der Hitzeschutzplan soll die Einrichtungen dabei unterstützen, sich rechtzeitig vorzubereiten“, so Gesundheitsreferentin Beate Prettner.Die Hitzewelle mit anstehenden Tropentagen und Tropennächten ist nicht nur für ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder gefährlich: „Jeder sollte sich mit nützlichen Ratschlägen fit halten“, betont die Gesundheitsreferentin und verweist auf folgende Verhaltensmaßnahmen: Trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag, am besten Wasser oder Fruchtsäfte; vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhaltige Getränke; tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung; kühlen Sie Ihren Körper; vermeiden Sie körperliche Aktivitäten im Freien. Körperliche Signale wie starkes Schwitzen, Leistungsverlust, Schwindel, erschwertes Atmen, Muskelkrämpfe oder Erbrechen und Durchfall können auf Hitzestress hinweisen. „Nehmen Sie diese Warnzeichen in jedem Fall ernst und verständigen Sie gegebenenfalls einen Arzt“, informierte Prettner. Auch Tiere sollen vor der anhaltenden Hitze geschützt werden, so die Tierschutzreferentin. „Versorgen Sie ihre Vierbeiner mit ausreichend Wasser, sorgen Sie für einen Schattenplatz und unterschätzen Sie nicht die Gefahr, wenn Sie ihr Tier in einem Auto zurücklassen. Hier können bereits einige Minuten dramatische Auswirkungen haben.“

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Quelle: ktn.gv.at
Fotohinweis: Shutterstock (über ktn.gv.at)

 

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