VortragKlagenfurt

Verbunden im Gebet

Wallfahrtstraditionen in Kärnten und der Steiermark im Spiegel der Zeit, am 18. Juni

Seit Jahrhunderten machen sich Menschen aus Kärnten und der Steiermark auf den Weg zu bedeutenden Wallfahrtsorten wie Mariazell, Heiligenblut oder zum Grab der heiligen Hemma in Gurk. Ihre Pilgerwege führten über Alpenpässe, durch Täler und über Landesgrenzen hinweg – getragen von Glaube, Hoffnung und dem Wunsch nach Gemeinschaft.

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Der Vortrag von Mag. Veronika Polloczek beleuchtet die Geschichte dieser traditionsreichen Wallfahrten und zeigt, wie eng die beiden Regionen durch religiöse Praktiken miteinander verbunden waren und bis heute sind. Anhand historischer Quellen, Mirakelbücher und Votivbilder werden die Beweggründe der Pilgerinnen und Pilger ebenso sichtbar wie die Bedeutung der Wallfahrtsorte für das religiöse und gesellschaftliche Leben.

Auch die Herausforderungen, denen sich die Wallfahrtstraditionen im Laufe der Jahrhunderte stellen mussten, kommen zur Sprache: von den Reformen Kaiser Josephs II. und den damit verbundenen Verboten bis hin zum beharrlichen Festhalten der Bevölkerung an ihren religiösen Bräuchen.

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Eine spannende Reise durch die Kultur- und Frömmigkeitsgeschichte zweier Bundesländer, die zeigt, wie Gebet, Tradition und gemeinsames Unterwegssein Menschen über Generationen hinweg miteinander verbinden.

Verbunden im Gebet

  • 18. Juni 2026, 18 Uhr
  • kärnten.museum Klagenfurt, Museumgasse 2, 9021 Klagenfurt a. W.

Quelle: landesmuseum.ktn.gv.at
Foto: pexels.com/ Rasha Saadeh

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