Zwischen Rom und Franken
Gesellschaftlicher Wandel im zentralen Alpenraum vom 3. bis 9. Jhdt. n. Chr, am 27. November
In dieser Zeit des Übergangs zwischen römischer und fränkischer Herrschaft veränderten sich Siedlungsstruktur und Gesellschaft grundlegend.
Ab dem 4. Jahrhundert wurden viele römische Gutshöfe und Städte aufgegeben, während Höhensiedlungen an Bedeutung gewannen. Diese oft auf älteren Plätzen errichteten Siedlungen boten Kontinuität und Sicherheit in einer Phase tiefgreifender Umbrüche. Auch die Bestattungssitten wandelten sich: An die Stelle großer Gräberfelder traten vielfältige, kleinere Bestattungsplätze und im 5. und 6. Jahrhundert entstanden die ersten Kirchen.
Diese Entwicklungen verweisen auf neue, lokal verankerte Gemeinschaften und Machtzentren, die teils im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Christentums standen. Der Vortrag zeigt, wie sich aus den römischen Strukturen allmählich eine neue, frühmittelalterliche Ordnung im Alpenraum formte.
Zwischen Rom und Franken
- 27. November 2025, 18 Uhr
- kärnten.museum, Museumgasse 2, 9021 Klagenfurt am Wörthersee
Quelle: landesmuseum.ktn.gv.at
Foto: landesmuseum.ktn.gv.at



