Maria de Buenos Aires
Tangooper von Astor Piazzolla. Libretto: Horacio Ferrer. Ab 30. September
„Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ – das hat der argentinische Komponist Enrique Santos Discépolo gesagt. Die Tango-Oper „María de Buenos Aires“ seines Landsmanns Astor Piazzolla ist voll von traurigen Gedanken. Sie erzählt die Geschichte von Leben und Tod Marías, die als Glückssucherin aus einem Vorort von Buenos Aires kommt, dort in einem Arbeiterviertel stirbt und zum Mythos wird.
Die Inszenierung stellt sich dem dunklen Glanz der Oper in vorherrschend sparsamer Ausleuchtung. Differenzierende Akzente in Spiel und musikalische Pointiertheit sind ihr Elixier, zumal ein Theaterhaus der lokalen wie finanziellen Größe des klagenfurter ensemble nicht mit Kohorten an Darstellern und Darstellerinnen, Tänzern und Tänzerinnen und Materialien klotzen kann. Dennoch wird man nichts an Opulenz, wie sie sich primär in der Musik, aber auch in der Bühnenchoreografie äußert, vermissen.
Tango Oper Maria de Buenos Aires
- ab 30. September 2026, 20 Uhr
- klagenfurter ensemble, theaterHALLE11, Messeplatz 1 / 11, 9020 Klagenfurt
Quelle: jungestheaterklagenfurt.at
Foto: pixabay/ fsHH



